Wahlprogramme 2025 · Bilanz 2015–2026 · Faktencheck

Was Parteien versprechen. Was davon plausibel ist. Und was es für dich bedeutet.

Ein verständlicher Realitätscheck für CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, AfD, Die Linke und Volt – ohne Wahlempfehlung. Programme werden mit tatsächlicher Regierungs- und Parlamentsbilanz, Gerichtsentscheidungen und unabhängigen Modellrechnungen abgeglichen.

● Stand: 25. August 2026 · Vergleichsbasis: Bundestagswahlprogramme 2025
Wichtig: Das ist kein Wahl-O-Mat und kein persönlicher Steuerrechner.

Ein Wahlprogramm beschreibt Ziele, nicht automatisch die spätere Regierungspolitik. Koalitionen, Bundesrat, EU-Recht, Verfassungsrecht, Konjunktur und Haushaltslage verändern die Umsetzung. Geldbeträge unten stammen – wo ausdrücklich angegeben – aus ZEW-Musterrechnungen und gelten nur für den jeweiligen Beispielhaushalt.[8]

So ist die Seite zu lesen

Vier Ebenen statt Parteislogans

Jede Aussage wird möglichst einer dieser Ebenen zugeordnet. Das verhindert, dass ein Wunsch im Wahlprogramm wie ein bereits bewiesener Erfolg wirkt.

01 · Versprochen

Was steht im Programm?

Primärquellen der Parteien. Kein Versuch, Werbesprache als Tatsache zu verkaufen.

02 · Gemacht

Was wurde umgesetzt?

Gesetze, Regierungsprojekte oder nachweisbarer parlamentarischer Einfluss. Koalitionsleistungen werden als solche markiert.

03 · Realitätscheck

Wie plausibel ist das?

ZEW, ifo, Sachverständigenrat, Gerichte und weitere belastbare Quellen prüfen Finanzierung, Rechtslage oder erwartbare Nebenwirkungen.

04 · Für dich

Was merkst du davon?

Alltagssprache: Einkommen, Miete, Arbeit, Energie, Rente, Mobilität, öffentliche Leistungen und langfristige Risiken.

● gut belegt / konkret● plausibel, aber mit Zielkonflikt● sehr unsicher / große Hürde● Modellrechnung, keine Prognose
Die sieben Parteien

Sehr unterschiedliche Staats- und Wirtschaftsmodelle

CDU/CSU

Marktwirtschaft, niedrigere Steuern, restriktivere Migration, starker Sicherheitsstaat.

SPD

Sozialstaat, Tarifbindung, öffentliche Investitionen, proeuropäisch.

Grüne

Ökologische Transformation, Investitionsstaat, sozialer Ausgleich, starke EU.

FDP

Niedrige Steuern, kleinerer Staat, Deregulierung, Digitalisierung, proeuropäisch.

AfD

Sehr restriktive Migration, Steuersenkungen, EU-/Euro-Systemwechsel, Russland-Annäherung.

Die Linke

Starke Umverteilung, großer Sozialstaat, Mietregulierung, abrüstungsorientierte Außenpolitik.

Volt

Föderales Europa, Staatsmodernisierung, soziale Marktwirtschaft, institutionelle Großreformen.

Der Normalbürger-Check

Was bedeutet das für mein Portemonnaie?

Für die Steuer- und Transferwirkung gibt es belastbare ZEW-Musterrechnungen. Sie zeigen eine klare Verteilungslinie: SPD, Grüne und Linke priorisieren eher niedrige und mittlere Einkommen; CDU/CSU, FDP und AfD geben mit steigendem Einkommen größere Entlastungen. Das ist eine Verteilungsanalyse – nicht die komplette wirtschaftliche Wirkung eines Parteiprogramms.[8]

ZEW-Beispiel: Alleinverdiener-Ehepaar, zwei Kinder, 40.000 € Bruttojahreseinkommen. Jährliche Veränderung des verfügbaren Einkommens bei Umsetzung zentraler Steuer-, Mindestlohn- und Transferpläne.[8]
Linke
+6.150 €
Sehr starke Entlastung im Modell; finanziert durch höhere Belastung hoher Einkommen/Vermögen.
Grüne
+870 €
Moderate Entlastung, zusätzlich sozial ausgerichtete Energie-/Klimainstrumente.
SPD
+860 €
Ähnlicher Effekt wie Grüne; Fokus auf Löhne, Transfers und untere/mittlere Einkommen.
CDU/CSU
+300 €
Leichte Entlastung; größere Vorteile entstehen im Modell bei höheren Einkommen.
AfD
−440 €
ZEW nennt dies einen Modell-/Anrechnungseffekt beim Wohngeld und hält eine Korrektur bei echter Umsetzung für wahrscheinlich.
FDP
−1.520 €
Im Musterhaushalt vor allem wegen geplanter Bürgergeld-/Transferänderungen; ZEW erwartet, dass reale Umsetzung Härten wohl vermeiden würde.
Volt ?
nicht modelliert
Programm enthält stärkere Grundsicherung und Steuerumbau, aber keine vergleichbare ZEW-Zahl.

Niedrige bis klassische Mitte

SPD / Grüne / Linke: tendenziell stärkerer unmittelbarer Vorteil durch Steuer-/Transferpolitik. Union: moderater. FDP / AfD: Vorteile nehmen laut ZEW ab etwa 60.000 € im Beispielhaushalt deutlich zu.[8]

Aber nicht nur Netto zählt

ÖPNV, Kita, Miete, Energie, Krankenkasse, Rente und öffentliche Infrastruktur können finanziell mehr ausmachen als eine reine Einkommensteueränderung. Deshalb gibt es keine seriöse Ein-Zahl-Rangliste.

Arbeitgeber & Arbeitsplätze

Steuersenkungen können Investitions- und Arbeitsanreize erhöhen. ifo kommt für analysierte Steuerentlastungen von Union/FDP aber nur auf rund 10 % Selbstfinanzierungsquote über zusätzliche Arbeitsanreize – deutlich zu wenig, um die unmittelbaren Einnahmeverluste zu decken.[10]

ZEW-Beispiel: Alleinverdiener-Ehepaar, zwei Kinder, 180.000 € Bruttojahreseinkommen.[8]
AfD
+19.190 €
Größte unmittelbare Entlastung im Musterfall – aber zugleich sehr hohe fiskalische Kosten des Gesamtpakets.
FDP
+11.990 €
Deutliches Plus; passt zum liberalen Ziel, Steuerprogression und Unternehmens-/Kapitalbelastung zu senken.
CDU/CSU
+5.840 €
Hohe Einkommen profitieren absolut stärker als niedrige Einkommen.
SPD
+2.200 €
Im konkreten Familienmodell noch ein Plus; sehr hohe Einkommen sollen zugleich stärker belastet werden.
Grüne
+100 €
Nahezu neutral im Musterfall; stärkere Belastung sehr großer Vermögen/Kapitaleinkommen geplant.
Linke
−800 €
Bei noch höheren Einkommen steigt die Belastung deutlich; Programm setzt bewusst auf Umverteilung.
Volt ?
nicht modelliert
Höherer Grundfreibetrag plus stärkere Progression im oberen Bereich; keine direkte Vergleichszahl.
tendenziell stärker absichernd

Linke · Grüne · SPD

Höhere oder weniger restriktive Grundsicherung, stärkere Mindestlohnorientierung und mehr Miet-/Sozialpolitik. Für Menschen mit sehr wenig Einkommen ist der direkte materielle Schutz tendenziell größer.

stärker arbeitsanreizorientiert

CDU/CSU · FDP

Mehr Fokus auf Sanktionen, schnellere Arbeitsaufnahme und geringere Transferabhängigkeit. Wer dauerhaft auf Leistungen angewiesen ist, trägt eher Kürzungs-/Sanktionsrisiken; Erwerbstätige sollen zugleich steuerlich stärker entlastet werden.

restriktiv + Zielkonflikt

AfD

Deutlich strengere Sozial- und Migrationsregeln bei gleichzeitig sehr ambitioniertem Rentenversprechen. ifo sieht das Renten-Finanzierungsproblem dadurch eher verschärft.[11]

Warum „arm bis oberer Mittelstand“ nicht exakt in vier Zahlen passt: Zwei Menschen mit gleichem Brutto können wegen Kindern, Miete, Ehe, Wohngeld, Eigentum, Selbstständigkeit oder Sozialversicherung völlig unterschiedliche Effekte haben. Die Seite zeigt deshalb belastbare Musterfälle plus Richtung – keine Scheingenauigkeit.
Finanzierbarkeit

Was kosten die Steuer- und Transferpläne den Staat?

ZEW berechnet ausgewählte direkt modellierbare Maßnahmen. Das ist kein vollständiges Haushaltsdefizit: Ausgabenkürzungen, zusätzliche Investitionen und gesamtwirtschaftliche Zweitrundeneffekte sind nicht vollständig enthalten.[9]

größtes Minus im ZEW-Modell
FDP −116 Mrd. €

Das FDP-Modell setzt gleichzeitig explizit auf einen kleineren Staat, Ausgabenkürzungen und Wachstum. Die offene Frage ist, ob diese Gegenfinanzierung die Größenordnung tatsächlich erreicht.

sehr großes Minus
AfD −97 Mrd. €

Zusätzlich zu breiten Steuersenkungen bestehen kostspielige Rentenversprechen. Dadurch entsteht ein besonders harter Zielkonflikt aus niedrigen Steuern, hohen Leistungen und Schuldenbremse.

großes Minus
Union −47 Mrd. €

Entlastungen sollen über Wachstum, Priorisierung und geringere Ausgaben tragfähig werden. ifo hält eine vollständige Selbstfinanzierung von Steuersenkungen für nicht realistisch.[10]

nahezu neutral
SPD +1 Mrd. €

Entlastung niedriger/mittlerer Einkommen wird weitgehend durch höhere Belastung oben ausgeglichen.

leicht positiv
Grüne +4 Mrd. €

Ähnliche Verteilungslogik wie SPD; zusätzliche Investitionsprogramme würden separat finanziert und sind nicht vollständig in dieser Zahl enthalten.

deutlich positiv
Linke +46 Mrd. €

Sehr starke Umverteilung. Das Modell zeigt direkte Einnahmen; mögliche Ausweichreaktionen, geringere Investitionen oder Kapitalverlagerung sind nicht eingerechnet.

Gegencheck ifo: In einer anderen Modellierung fallen die direkten Mindereinnahmen teils noch größer aus – etwa rund 97 Mrd. € für analysierte Unions- und 142 Mrd. € für FDP-Bestandteile. Unterschiedliche Zahlen sind kein Widerspruch, sondern Folge unterschiedlicher einbezogener Maßnahmen und Modelle.[10]
Themenvergleich

Was wollen sie – und was merkst du davon?

Die Tabellen sind bewusst alltagssprachlich. „Plausibilität“ heißt hier nicht „politisch gut“, sondern: Wie groß sind Finanzierung, Rechts- oder Umsetzungsrisiken?

Steuern & Verteilung
ParteiVersprochenPlausibilität / HürdeWas bedeutet das für dich?
CDU/CSUTarif abflachen, Grundfreibetrag erhöhen, Spitzensteuersatz später, Soli weg, Unternehmensbelastung Richtung 25 %.[1]Finanzierung offen ZEW: −47 Mrd. € bei modellierten Maßnahmen.[9]
Arbeitende Mitte: eher Plus. Oberer Mittelstand: stärkeres Plus. Wer stark von Transfers abhängt: weniger Fokus auf Ausbau.
SPD95 % der Steuerpflichtigen entlasten, sehr hohe Einkommen/Vermögen stärker heranziehen.[2]fiskalisch relativ ausgeglichen ZEW etwa +1 Mrd. €.
Niedrige und mittlere Einkommen tendenziell besser; ganz oben höhere Last.
GrüneEntlastung unten, Lücken für sehr hohe Vermögen/Kapital schließen, Investitionsprämie für Unternehmen.[3]direkt eher finanzierbar ZEW etwa +4 Mrd. €; große Investitionsprogramme separat.
Mitte eher leicht positiv; hohe Vermögen stärker belastet; Unternehmen profitieren gezielt bei Investitionen.
FDPBreite Einkommensteuerentlastung, Soli weg, Unternehmenssteuern unter 25 %, kleinerer Staat.[4]sehr große Gegenfinanzierung nötig ZEW −116 Mrd. €; ifo analysiert noch höhere direkte Kosten bei anderem Maßnahmenkorb.[9][10]
Je höher das Einkommen, desto größer meist der direkte Steuervorteil. Öffentliche Leistungen könnten bei konsequentem Sparkurs stärker unter Druck stehen.
AfDBreite Steuersenkungen, mehrere Steuerarten abschaffen/vermindern, CO₂-Abgaben zurücknehmen.[5]großer Zielkonflikt ZEW −97 Mrd. €; gleichzeitig hohe Rentenambition.
Hohe Einkommen profitieren im ZEW-Modell am stärksten. Für niedrige Einkommen hängt viel von Sozial-/Wohngeldregeln ab.
LinkeGrundfreibetrag 16.800 €, niedrige/mittlere Einkommen entlasten, starke Progression und Vermögensteuer.[6]direkte Einnahmen hoch, Verhaltensrisiken ZEW +46 Mrd. €; Investitions-/Ausweichreaktionen nicht modelliert.
Unten und Mitte großes Plus möglich; oberer Mittelstand abhängig von Definition; Spitzenverdiener/Vermögende deutlich höhere Last.
VoltHöherer Grundfreibetrag, Soli weg, Ehegattensplitting abbauen, obere Sätze moderat erhöhen, soziale Absicherung vereinfachen.[7]wenig unabhängig durchgerechnet
Tendenziell Entlastung unten, weniger Ehe-Steuervorteil ohne Kinderbezug, stärkere Belastung sehr hoher Einkommen.
Sozialstaat & Rente
ParteiKursRealitätscheckFür dich
CDU/CSUNeue Grundsicherung statt Bürgergeld, stärkeres Fordern, Rente mit 67 und zusätzliche private/betriebliche Vorsorge.Seit 2026 wurde die Grundsicherung mit SPD tatsächlich beschlossen.[22] ifo: Rentenproblem lässt sich nicht einfach „durch Wachstum“ lösen.[11]
Arbeitssuchende: mehr Pflichten/Sanktionsrisiko. Beschäftigte: stärkerer Fokus auf Arbeitsabstand. Rentenfinanzierung bleibt offen.
SPDRenteniveau 48 %, starker Mindestlohn, vergleichsweise hoher sozialer Schutz.ifo: Ohne höhere Lebensarbeitszeit trägt die Erwerbsgeneration die Alterung stärker über Beiträge/Steuern; Modell nennt Beitragssatz 22,7 % bis 2045.[11]
Niedrige Löhne/Rentner profitieren eher; jüngere Beitragszahler tragen langfristig mehr Finanzierungslast.
Grüne48 % Rentenniveau, Bürgerfonds/Kapitaldeckung, Beamte und Selbstständige perspektivisch einbeziehen.ifo: Einbeziehung von Beamten erzeugt kurzfristig Doppelbelastung der Haushalte durch Pensionen plus neue Beiträge.[11]
Mehr gemeinsame Absicherung; Übergang kann teuer sein. Kleine/mittlere Einkommen sollen zusätzlich entlastet werden.
FDPMehr Kapitaldeckung, flexiblerer Ruhestand, stärkerer Abstand zwischen Arbeit und Transfers.Ökonomisch anderer Ansatz gegen Demografie; das geplante Generationenkapital wurde vor dem Ampel-Aus nicht verabschiedet.[32]
Erwerbstätige sollen mehr Netto behalten; Transferbeziehende eher weniger Schutz. Kapitalmarktrisiko wird Teil der Altersvorsorge.
AfDMittelfristig gut 70 % des letzten Nettoeinkommens als Rentenniveau; mehr Steuerzuschüsse, Politiker in GRV.ifo: verschärft Finanzierung Einbeziehung von Politikern ist quantitativ vernachlässigbar.[11]
Für Rentner klingt das sehr attraktiv; für Steuer-/Beitragszahler ist die Gegenfinanzierung der zentrale ungeklärte Punkt.
LinkeSanktionsfreie Mindestsicherung, 15/16 € Mindestlohn, Regelrente 65, solidarische Mindestrente, alle Erwerbstätigen in ein System.[6]Sehr teuer auf Leistungsseite, soll über hohe Einkommen/Vermögen und breitere Beitragsbasis finanziert werden.
Sehr stark für niedrige Einkommen und kleine Renten; höhere Abgaben oben und potenziell höhere Arbeitgeberkosten.
VoltExistenzsichernde vereinfachte Grundsicherung, einheitlicheres Sozialversicherungssystem, Rente über Armutsgrenze.[7]Großer Systemumbau mit begrenzter externer Modellierung.
Weniger Antragsbürokratie wäre spürbar; konkrete Nettoeffekte sind derzeit nicht seriös bezifferbar.
Bildung
Kompetenz-Hinweis: Schulpolitik ist überwiegend Ländersache. Viele Bundestagsversprechen brauchen Kooperation mit Ländern oder Verfassungsänderungen.[12]
ParteiSchwerpunktFür Familien / Schüler
CDU/CSUSprachtests vor Schule, Leistung/Kernfächer, vergleichbareres Abitur, Ganztag.[1]Mehr Standards und frühere Verpflichtung bei Sprachdefiziten; Qualität hängt weiter stark vom Bundesland ab.
SPDSprachförderung, Startchancen ausbauen, BAföG verbessern.Mehr Förderung benachteiligter Schulen und stärkere Studienförderung.
GrüneBund-Länder-Kooperation, Investitionsprogramm Bildung, Kita/Schule sozial stärker ausstatten.[3]Mehr öffentliche Investitionen; benötigt dauerhafte Finanzierung und Länderkooperation.
FDPReform Bildungsföderalismus, bundeseinheitlichere Abschlüsse, digitales Lernen, elternunabhängigeres BAföG.[12]Mehr Vergleichbarkeit und Mobilität; politisch schwer, weil Länder Kompetenzen abgeben müssten.
AfDLeistungsorientierung, stärker gegliedertes System, Förderschulen statt umfassender Inklusion, Bildungspflicht statt Schulpflicht.Stärkere Selektion und mehr Wahlfreiheit außerhalb klassischer Schule; DLF sieht wenig Konkretes zu Lehrermangel/Gebäuden.[12]
LinkeGebührenfreiheit, „Schule für alle“, großes Bildungsinvestitionsprogramm, starkes BAföG.Mehr öffentliche Finanzierung und gemeinsames Lernen; hoher Mittelbedarf.
VoltKooperationsverbot aufheben, Bildungsföderalismus schrittweise harmonisieren.[7]Wohnort würde langfristig weniger Einfluss auf Standards haben; institutionell eines der schwierigsten Projekte.
Migration & Asyl
ParteiKurs 2025Rechts-/PraxischeckFür dich
CDU/CSU„Faktischer Aufnahmestopp“, mehr Zurückweisungen und Abschiebungen, sichere Drittstaaten.VG Berlin entschied 2025: Wer auf deutschem Staatsgebiet Asyl begehrt, darf im konkreten Fall nicht ohne Dublin-Verfahren zurückgewiesen werden.[14]Kann Zuzug und kommunale Belastung reduzieren, soweit rechtlich/operativ umsetzbar; zugleich höhere Kontroll- und Verwaltungsintensität.
SPDEuropäische Verfahren, schnellere Entscheidungen/Rückführungen; keine pauschalen Binnengrenzen-Zurückweisungen.Stärker innerhalb bestehender EU-Regeln; Erfolg hängt stark von EU-Kooperation und Behördenkapazität ab.Weniger radikaler Systemwechsel, dafür weniger unmittelbarer Steuerungseffekt an der Grenze.
GrüneAsylrecht schützen, Integration/legale Wege, Rückführung ohne Bleiberecht mit Schwerpunkt Straftäter.Rechtlich näher am bestehenden EU-System; kommunale Aufnahme-/Integrationskapazität bleibt Zielkonflikt.Mehr Integrationsangebote und Rechte; öffentliche Kosten kurzfristig höher möglich, Arbeitsmarktintegration langfristig entscheidend.
FDPArbeitsmigration erleichtern, irreguläre Migration begrenzen, Drittstaatenmodelle, Rückführungen, geringere Leistungen.Versucht Fachkräftezuwanderung und Asyl stärker zu trennen; Drittstaatenmodelle rechtlich/organisatorisch komplex.Für Unternehmen potenziell mehr Fachkräfte, für Asylsuchende restriktivere Bedingungen.
AfDGrenzkontrollen, umfassende Rückführungen/„Remigration“, Asylverfahren außerhalb Deutschlands, stark reduzierte Leistungen.große Rechts-/EU-Hürden Weitreichende Teile kollidieren mit heutiger EU-/Asylarchitektur; Dexit wäre ein eigener Systemwechsel.Sehr starke Reduktion von Migration angestrebt; mögliche Effekte auf Fachkräfteangebot, Demografie und EU-Beziehungen sind erheblich.
LinkeSehr weitgehendes Bleibe-/Asylrecht, Abschiebungen grundsätzlich ablehnen, Arbeitserlaubnis früh.Rechtlich teils leichter als restriktive Modelle, politisch/kommunal und mit Koalitionspartnern schwer durchsetzbar.Mehr Rechte und Integration für Migranten; höhere Anforderungen an Wohnraum, Schulen, Verwaltung und Finanzierung.
VoltStark europäisch organisierte Asyl- und Migrationspolitik, legale Wege und Verteilung.Setzt stärkere EU-Integration voraus.Mehr gemeinsame europäische Lastenteilung wäre Ziel; Deutschland könnte das allein nicht erzwingen.
Programmsynopse u. a. Deutschlandfunk.[13]
Demokratie & Verfassungsstaat
AfD – aktueller Rechtsstand: Die Bundespartei wird als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt. Die im Mai 2025 erfolgte Hochstufung zur „gesichert rechtsextremistischen Bestrebung“ darf das BfV nach dem Eilbeschluss des VG Köln vom 26. Februar 2026 bis zur Hauptsacheentscheidung vorerst nicht verwenden bzw. entsprechend behandeln. Das Gericht sah zugleich hinreichende Gewissheit für verfassungsfeindliche Bestrebungen innerhalb der Partei, im Eilverfahren aber nicht die nötige Verdichtung für die Gesamtpartei.[15]

Was das bedeutet

„Die AfD ist bundesweit gesichert rechtsextrem“ ist Stand August 2026 nicht die korrekte Kurzform. Ebenso falsch wäre, aus dem Eilbeschluss abzuleiten, die Extremismusvorwürfe seien ausgeräumt.

Andere Parteien

CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke und Volt besitzen keine vergleichbare bundesweite Verfassungsschutz-Einstufung. Politische Kritik an ihren Gesetzen ist von der Frage einer verfassungsfeindlichen Gesamtbestrebung zu trennen.

Russland, Ukraine & Sicherheit
ParteiGrundlinie 2025Konsequenz für Deutschland
CDU/CSUKlare zivile und militärische Ukraine-Unterstützung, Sanktionen gegen Russland, stärkere Bundeswehr/NATO.[16]Höhere Verteidigungsausgaben, stärkere Abschreckung; finanzielle Belastung des Haushalts.
SPDUkraine-Hilfe inkl. Waffen, aber 2025 ohne Taurus; europäische Verteidigungsunion.Ähnlicher Grundkurs wie Union, aber tendenziell vorsichtiger bei Eskalationsrisiken.
GrüneSehr starke Unterstützung der Ukraine, deutlich >2 % Verteidigung langfristig, tiefere EU-Sicherheitsintegration.Hohe Sicherheitsausgaben plus stärkere europäische Kooperation.
FDPSehr starke Ukraine-Unterstützung inkl. Taurus, härtere Russland-Sanktionen, EU-Ausstieg aus russischem Öl/Gas.Außenpolitisch näher an Grünen/Union als es wirtschaftspolitische Konflikte vermuten lassen.
AfDUkraine neutral außerhalb EU/NATO, Sanktionen gegen Russland aufheben, Nord Stream reaktivieren; Programm verurteilt Russlands Angriff nicht in gleicher Klarheit.[16]Niedrigere Russland-Konfrontation angestrebt; fundamentaler Bruch mit bisheriger deutscher/EU-Sanktionspolitik.
LinkeDiplomatie/Abrüstung, Waffenlieferungen ablehnen, NATO langfristig durch andere europäische Sicherheitsarchitektur ersetzen.Weniger militärische Unterstützung, dafür großer Konflikt mit heutiger NATO-/EU-Sicherheitslinie.
VoltStarke Ukraine-Hilfe und weitgehend gemeinsame europäische Außen-/Verteidigungspolitik.Mehr Souveränität auf EU-Ebene, weniger nationale Einzelentscheidungen.
EU-Verhältnis

Mehr Integration

Volt am weitesten, danach Grüne sowie SPD/FDP in vielen institutionellen Fragen. Ziel: mehr gemeinsame Entscheidungen, teilweise föderale Elemente.

Integration mit mehr Subsidiarität

CDU/CSU grundsätzlich klar pro EU, aber stärker nationale Zuständigkeiten und Stabilitätsregeln betonend. Linke will EU erhalten, aber Fiskal- und Sozialordnung stark verändern.

Systemwechsel

AfD: Volksabstimmung über EU-Austritt sowie Austritt aus dem Euro-Währungsraum.[16]

Dexit-Realitätscheck: Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft modellierte auf Basis der Brexit-Erfahrung nach fünf Jahren rund 5,6 % weniger reales BIP, etwa 690 Mrd. € kumulierten Wertschöpfungsverlust und 2,5 Mio. wegfallende Arbeitsplätze. Das ist ein Szenario, keine sichere Vorhersage; zusätzliche Folgen eines Euro-Austritts wären darin noch nicht enthalten.[17]
Bürokratie & Verwaltung
ParteiAnsatzAlltagseffekt / Hürde
CDU/CSU„One in, two out“, schnellere Genehmigungen, Personal in Ministerial-/Bundestagsverwaltung um mindestens 10 % reduzieren.[1]Kann Verfahren vereinfachen; pauschaler Stellenabbau kann aber bei unterbesetzten Behörden Gegeneffekt haben.
SPDDigitalisierung und schnellere Verfahren, aber stärkerer Schutz- und Regulierungsanspruch in Arbeit/Soziales.Potenzial zur Vereinfachung, gleichzeitig entstehen durch Schutzregeln neue Pflichten.
GrüneDeutschland-App, automatische digitale Datenübermittlung, Investitions-/Genehmigungsbeschleunigung.[3]Für Bürger/Unternehmen direkt spürbar, wenn IT/Registersynchronisierung tatsächlich funktioniert.
FDPKleinere Verwaltung, Once-Only, stärkere Digitalisierung/Deregulierung.Am konsequentesten auf weniger Regulierung ausgerichtet; Zielkonflikt zwischen Personalkürzung und Digitalisierungsumbau.
AfDViele Klima-/EU-/Berichtspflichten streichen, Verwaltung verkleinern.Kann einzelne Pflichten stark reduzieren; bei EU-Austritt entstünde zugleich ein gigantischer neuer Rechts-/Verwaltungsumbau.
LinkeDigitaler, zugänglicher Staat, aber mehr Regulierung bei Miete, Arbeit, Märkten.Für Bürger bei Leistungen einfacher möglich; Unternehmen hätten in anderen Bereichen mehr Vorgaben.
VoltOnce-Only, digitaler Staat, tiefgreifender institutioneller Umbau.Hoher möglicher Nutzen, aber großer Transformationsaufwand und wenig Regierungspraxis.
Beamtentum

CDU/CSU & FDP

Klassisches Berufsbeamtentum grundsätzlich erhalten, Staat aber effizienter/kleiner machen. Für Beschäftigte bedeutet das eher Organisations- und Stellenstrukturreformen als einen sofortigen Systembruch.

Grüne & Linke

Perspektivisch breitere gemeinsame Alterssicherung, in der auch Beamte stärker einbezogen werden.[33] Übergang wäre lang und fiskalisch anspruchsvoll; ifo warnt kurzfristig vor Doppelbelastung bei Beamteneinbeziehung.[11]

AfD

Verbeamtung stärker auf hoheitliche Aufgaben konzentrieren; andere Staatsbedienstete stärker in reguläre Sozialversicherung. Bemerkenswert: strukturell teilweise ähnliche Richtung wie Linke/Grüne, aber aus völlig anderer Begründung.

Wirtschaft, Energie & Investitionen
ModellParteienChanceRisiko für Bürger
Steuern runter / Regulierung runterCDU/CSU, besonders FDPMehr private Investitionen, höhere Arbeitsanreize, weniger Unternehmenskosten.Wenn Wachstum die Einnahmeverluste nicht kompensiert, müssen Ausgaben gekürzt oder Schulden/andere Abgaben erhöht werden.[10]
Investitionsstaat / TransformationSPD, GrüneInfrastruktur und Industrie können gezielt modernisiert werden.Fehlsubventionen, Bürokratie und hohe Kredit-/Steuerkosten möglich; Auswahl „richtiger“ Technologien ist schwierig.
Starke Umverteilung / öffentlicher SektorLinkeMehr Kaufkraft unten, öffentliche Leistungen und Investitionen.Hohe Grenzsteuern/Regulierung können Investitionen oder Standortentscheidungen beeinflussen.
Niedrige Steuern + EU-SystemwechselAfDIm Inland weniger Abgaben/Regeln angestrebt.Dexit-/Euro-Risiken können für Export, Jobs, Preise und Kapitalverkehr die Steuerentlastung wirtschaftlich überlagern.[17]
Europäische Skalierung / StaatsmodernisierungVoltGrößerer Binnenmarkt, gemeinsame Infrastruktur, digitale Verwaltung.Viele Vorteile hängen davon ab, dass andere EU-Staaten institutionellen Änderungen zustimmen.
Partei für Partei

Versprechen, Bilanz, offene Flanken

„Bilanz“ meint nicht: Diese Partei allein hat das Gesetz gemacht. Bei Koalitionsprojekten steht die Federführung bzw. gemeinsame Verantwortung dabei.

CDU/CSU

sehr hohe Regierungserfahrung

Versprechen 2025: Steuerentlastung, stärkerer Arbeitsanreiz, restriktivere Migration, Bürokratieabbau, starke NATO, Schuldenbremse beibehalten.[1]

Bilanz: Die GroKo 2018–21 erfüllte 73 % ihrer Koalitionsversprechen vollständig und 5 % teilweise – aber das war eine gemeinsame CDU/CSU-SPD-Bilanz.[19] Der DigitalPakt Schule entstand unter CDU-geführter Bundesregierung und CDU-Bildungsministerium gemeinsam mit Ländern.[25]

Offene Flanke: 2025 versprach die Union, an der Schuldenbremse festzuhalten; wenige Wochen nach der Wahl trug sie eine Grundgesetzänderung für ein 500-Mrd.-€-Sondervermögen und erweiterte Kreditspielräume mit.[20]

Für dich: Als gut verdienender Beschäftigter/Eigentümer tendenziell größere direkte Entlastung; als Transferbeziehender strengere Regeln. Öffentliche Investitionen steigen inzwischen trotzdem stark über Kredite.

SPD

sehr hohe Regierungserfahrung

Versprechen 2025: Entlastung unten/Mitte, Mindestlohn, 48-%-Rentenniveau, Investitionen, proeuropäische Außenpolitik.[2]

Bilanz: 12-Euro-Mindestlohn 2022 unter SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil;[26] die Grundrente wurde vom SPD-geführten Arbeitsministerium maßgeblich vorangetrieben und als GroKo-Kompromiss beschlossen.[31] Das Bürgergeld war ein Ampelprojekt.

Offene Flanke: Rente: ifo sieht bei 48 % ohne längere Lebensarbeitszeit steigende Beiträge/Steuern für Erwerbstätige.[11] Seit 2026 trägt die SPD zudem den Umbau des eigenen Bürgergeldprojekts zur neuen Grundsicherung mit.[22]

Für dich: Niedrige und mittlere Einkommen sowie Rentner sollen stärker abgesichert werden; langfristig höhere Finanzierungslast für Beitragszahler möglich.

Grüne

Bund 2021–25 + Länder

Versprechen 2025: Investitionsfonds, 15-€-Mindestlohn, Klimageld, 10-%-Investitionsprämie, starke Ukraine-/EU-Politik.[3]

Bilanz: Das grün geführte Wirtschaftsministerium trieb das Osterpaket 2022 mit beschleunigtem Ausbau erneuerbarer Energien und 80-%-Stromziel bis 2030 voran.[27]

Offene Flanke: Das GEG wurde zum Symbol für Akzeptanz-/Kommunikationsprobleme; die pauschale 65-%-Vorgabe wurde 2026 unter Schwarz-Rot wieder entfernt, während Klimaziele/Förderung teilweise blieben.[23]

Für dich: Niedrige/mittlere Einkommen eher geschützt; Eigentümer und Unternehmen stärker in klimatische Transformation eingebunden, aber auch mit Förderungen.

FDP

Ampel 2021–24 · seit 2025 außerparlamentarisch im Bund

Versprechen 2025: Größte Steuerentlastungen, kleinerer Staat, Schuldenbremse, Bildungsföderalismus reformieren, starke Ukraine-Hilfe.[4]

Bilanz: Startchancen-Programm wurde unter FDP-geführtem Bundesbildungsministerium mit Ländern aufgesetzt;[29] das Deutschlandticket startete unter FDP-Verkehrsminister Volker Wissing als Ampel-/Bund-Länder-Projekt.[28]

Offene Flanke: ZEW modelliert mit −116 Mrd. € den größten direkten Einnahmerückgang der hier untersuchten Programme.[9] Das funktioniert nur mit erheblichen Kürzungen, höherem Wachstum oder anderer Gegenfinanzierung.

Für dich: Je höher das Arbeitseinkommen, desto stärker der unmittelbare Steuerbonus; wer auf staatliche Transfers/Leistungen angewiesen ist, trägt eher Kürzungsrisiko.

AfD

keine Bundes-/Landesregierung geführt

Versprechen 2025: massive Steuer-/Abgabensenkungen, sehr restriktive Migration, hohes Rentenniveau, Volksabstimmung über EU-Austritt, Ende Russland-Sanktionen.[5][16]

Bilanz: Keine vergleichbare Regierungsbilanz. Opposition kann Gesetze beeinflussen: 2023 half die AfD in Thüringen zusammen mit FDP einer CDU-Vorlage zur Senkung der Grunderwerbsteuer von 6,5 auf 5 % zur Mehrheit – das war aber kein AfD-Gesetz.

Offene Flanken: −97 Mrd. € im ZEW-Modell, sehr teures Rentenziel, Dexit-Risiko und bundesweiter Verfassungsschutz-Verdachtsfall.[9][15][17]

Für dich: Gutverdiener hätten im ZEW-Steuermodell sehr große Entlastung; gleichzeitig wären EU-Handel, Arbeitsmarkt, Sozialfinanzierung und Migration so stark verändert, dass die Gesamtauswirkung besonders unsicher ist.

Die Linke

reale Landesregierungserfahrung

Versprechen 2025: starke Steuerentlastung unten, hohe Belastung ganz oben, Mindestsicherung, Mietregulierung, Rente 65, abrüstungsorientierte Außenpolitik.[6]

Bilanz: Bodo Ramelow führte Thüringen rund zehn Jahre. Umgesetzt wurden u. a. beitragsfreie Kita-Elemente, Programme gegen Rechtsextremismus, Lobbyregister und weitere Landesgesetze; die große Kreisgebietsreform scheiterte.[30]

Offene Flanken: Sehr hohe Spitzensteuern können Verhalten/Investitionen verändern; Außen-, NATO- und Migrationspolitik erschweren Koalitionen auf Bundesebene.

Für dich: Gering- und Normalverdiener sowie kleine Renten würden stark profitieren; sehr hohe Einkommen/Vermögen tragen deutlich mehr Finanzierung.

Volt

geringer Regierungstest

Versprechen 2025: stärker föderales Europa, Bildungsföderalismus harmonisieren, digitaler Staat, existenzsichernde vereinfachte Grundsicherung, Steuerumbau.[7]

Bilanz: Kommunal- und Europaparlamentsarbeit, aber keine mit Bund/Land vergleichbare Regierungserfahrung.

Offene Flanke: Viele Vorschläge brauchen Verfassungs-, Bund-Länder- oder EU-Vertragsänderungen. Gute Architektur auf Papier ist noch kein Praxistest.

Für dich: Potenziell weniger Verwaltungsfrust und stärkere EU-Vorteile; konkrete Steuer-/Transferwirkung ist mangels vergleichbarer unabhängiger Modellrechnung unsicher.

2015–2026

Was wurde tatsächlich bewegt?

Auswahl großer oder besonders aussagekräftiger Projekte. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

2018–2021 · GroKo

Hohe Vertragserfüllung, aber kein Beweis für gelöste Strukturprobleme

Von 294 überprüfbaren Koalitionsversprechen wurden 214 vollständig und 15 teilweise umgesetzt – zusammen 78 %. Das ist eine CDU/CSU-SPD-Leistung, nicht die Bilanz einer einzelnen Partei.[19]

2019 · DigitalPakt Schule

Bund investiert Milliarden in digitale Schulinfrastruktur

Ermöglicht durch Grundgesetzänderung und Bund-Länder-Vereinbarung. CDU-geführte Bundesregierung, CDU-Bildungsministerium – aber föderales Gemeinschaftsprojekt.[25] CDU/CSU + SPD + Länder

2020/21 · Grundrente

Aufwertung niedriger langjähriger Rentenansprüche

Wesentlich vom SPD-geführten Arbeitsministerium vorangetrieben, als Kompromiss der GroKo beschlossen.[31] SPD-Federführung · GroKo

2022 · Mindestlohn 12 €

Rund 6,5 Millionen Beschäftigte betroffen

Ein zentrales SPD-Wahlversprechen, durch die Ampel unter Arbeitsminister Hubertus Heil umgesetzt.[26] SPD-geprägt · Ampel

2022 · Osterpaket

Ausbau erneuerbarer Energien deutlich beschleunigt

Große Energierechtsnovelle aus dem grün geführten Wirtschaftsministerium; Ziel u. a. 80 % erneuerbarer Strom bis 2030.[27] Grüne-Federführung · Ampel

2023 · Deutschlandticket

Bundesweit einheitliches Nahverkehrsabo

Unter FDP-Verkehrsminister Wissing eingeführt, finanziell und politisch ein Bund-Länder-/Ampelprojekt.[28] FDP-Ressort · Ampel + Länder

2023 · Thüringer Grunderwerbsteuer

Von 6,5 auf 5 % gesenkt

CDU-Gesetzentwurf erhielt gegen die rot-rot-grüne Minderheitsregierung eine Mehrheit mit FDP und AfD. Gutes Beispiel für Oppositionswirkung – aber kein AfD-Regierungsprojekt.

2024 · Startchancen-Programm

20 Mrd. € über zehn Jahre für rund 4.000 Schulen

Bund und Länder; auf Bundesebene FDP-geführtes Bildungsministerium. Rund eine Million Schülerinnen und Schüler sollen erreicht werden.[29] FDP-Ressort · Ampel + Länder

2014–2024 · Thüringen

Linke beweist Landes-Regierungsfähigkeit – mit gemischter Bilanz

Bodo Ramelow war rund zehn Jahre Ministerpräsident. Beitragsfreie Kita-Elemente und weitere Reformen stehen neben gescheiterten Projekten wie der großen Kreisgebietsreform. „Die Linke kann grundsätzlich nicht regieren“ ist daher nicht haltbar.[30]

2025/26 · Schwarz-Rot

500-Mrd.-Sondervermögen, neue Grundsicherung, neues Heizungsrecht

Große Änderungen wurden bereits beschlossen; für eine langfristige Erfolgsbilanz ist die Regierung noch zu jung. Der Sachverständigenrat warnt beim Sondervermögen vor zu geringer Zusätzlichkeit der Investitionen.[21][22][23]

Sonderanalyse

CDU-geführte GroKo vs. Ampel

Die öffentliche Erinnerung („Stillstand“ vs. „Chaos“) trifft jeweils nur einen Teil der messbaren Realität.

GroKo 2018–2021 · CDU/CSU + SPD
294überprüfbare
Versprechen
73 %vollständig
erfüllt
5 %teilweise
erfüllt
78 %ganz + teilweise

Bertelsmann Stiftung.[19]

Ampel 2021–2024/25 · SPD + Grüne + FDP
453überprüfbare
Versprechen
45 %vollständig
erfüllt
7 %teilweise
erfüllt
52 %ganz + teilweise

236 Vorhaben ganz oder teilweise; trotz kürzerer Amtszeit absolut etwas mehr als die Vorgängerregierung.[18]

Das faire Fazit: Die GroKo war stabiler und erfüllte einen deutlich höheren Anteil ihres Vertrages. Die Ampel setzte trotz nur etwa drei Jahren absolut sehr viele Vorhaben um, scheiterte aber an ihrem eigenen sehr großen Programm, massiven internen Konflikten und dem vorzeitigen Koalitionsbruch.[18][19]

Der größte objektive Ampel-Fehler: der Haushalt

Die Ampel wollte 60 Mrd. € nicht benötigter Corona-Kreditermächtigungen rückwirkend für den Energie-/Klima- bzw. später Klima- und Transformationsfonds nutzbar machen. Das Bundesverfassungsgericht erklärte das Zweite Nachtragshaushaltsgesetz 2021 am 15. November 2023 für mit dem Grundgesetz unvereinbar und nichtig.[24]

Der stärkste CDU-Wahlkampf-vs.-Regierung-Vergleich: die Schuldenbremse

Vor der Wahl 2025

CDU/CSU: „Wir halten an der Schuldenbremse des Grundgesetzes fest.“ Im Langprogramm hieß es, sie verpflichte die Politik, mit den verfügbaren Einnahmen auszukommen.[1]

Wenige Wochen nach der Wahl

CDU/CSU und SPD brachten eine Grundgesetzänderung ein: 500 Mrd. € kreditfinanziertes Sondervermögen, zusätzliche Kreditmöglichkeiten der Länder und Ausnahmen für bestimmte Sicherheits-/Verteidigungsausgaben. Mit Änderungen der Grünen wurde sie am 18. März 2025 mit 512 zu 206 Stimmen beschlossen.[20]

Formal blieb die Schuldenbremse bestehen. Politisch wurde ihr Anwendungsbereich aber substanziell gelockert. Ob man das als notwendige Anpassung oder als Bruch des Wahlkampfbildes bewertet, ist eine politische Wertung; die zeitliche und sachliche Abweichung ist belegt.

Sind die 500 Mrd. € wenigstens wirtschaftlich sinnvoll?

Der Sachverständigenrat sagt: Sie können starke Wachstumseffekte haben, wenn sie tatsächlich zusätzlich und investiv ausgegeben werden. In der damaligen Finanzplanung seien aber bis 2030 nur rund 98 Mrd. € als wirklich zusätzliche Klima-/Investitionsausgaben klassifizierbar, also weniger als die Hälfte der bis dahin geplanten SVIK-Ausgaben. Im aktuellen Politikszenario seien die Wachstumseffekte gering; die Schuldenstandsquote könne bis 2035 auf über 85 % des BIP steigen.[21]

Heizungsgesetz: umgesetzt – und später wesentlich verändert

Die Ampel führte den 65-%-Erneuerbaren-Ansatz im Gebäudeenergiegesetz ein. Seit 29. Juli 2026 gilt unter CDU/CSU und SPD das Gebäudemodernisierungsgesetz: Die pauschale 65-%-Vorgabe entfällt; Gas- und Ölheizungen bleiben grundsätzlich möglich, während Klimaneutralität 2045, Brennstoffquoten und Förderungen weiter eine Rolle spielen.[23]

Bürgergeld: Ampelprojekt – 2026 von Schwarz-Rot umgebaut

Am 5. März 2026 beschloss der Bundestag die Umgestaltung zur neuen Grundsicherung mit 320 Ja- und 268 Nein-Stimmen. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD trugen das Projekt.[22] Das zeigt: Parteiprogramme werden in Koalitionen nicht eins zu eins umgesetzt – auch die SPD änderte damit ein eigenes zentrales Ampelprojekt.

Stammtischsatz → Faktenlage

Die wichtigsten Behauptungen im Check

FALSCH

„Die Ampel hat nichts gemacht.“

236 von 453 überprüfbaren Vorhaben wurden vollständig oder teilweise umgesetzt. Die anteilige Quote war schwach im Vergleich zur GroKo, die absolute Zahl trotz kürzerer Amtszeit hoch.[18]

FALSCH

„Unter Merkel/CDU passierte nichts.“

Die GroKo 2018–21 setzte 78 % ihrer überprüfbaren Versprechen ganz oder teilweise um.[19] Berechtigt ist stattdessen die Frage, ob trotz hoher Einzelumsetzung Infrastruktur, Digitalisierung und Produktivität strukturell genug modernisiert wurden.

FALSCH

„Die Linke ist grundsätzlich nicht regierungsfähig.“

Thüringen wurde rund zehn Jahre von Bodo Ramelow als Ministerpräsident der Linken geführt. Man kann Programm, Bilanz oder Koalitionsfähigkeit kritisieren – aber fehlende grundsätzliche Regierungsfähigkeit ist empirisch zu pauschal.[30]

PRÄZISIEREN

„Die AfD ist bundesweit gesichert rechtsextrem.“

Stand 25.08.2026 darf das BfV diese Hochstufung aufgrund der Eilentscheidung des VG Köln nicht verwenden. Bundesweit bleibt der rechtskräftig bestätigte Status als rechtsextremistischer Verdachtsfall.[15]

MODELL

„Die AfD hat ein 97-Mrd.-€, die FDP sogar ein 116-Mrd.-€-Steuerloch.“

Die Zahlen des ZEW sind korrekt für die dort modellierten direkten Steuer-/Transfermaßnahmen – aber „Haushaltsloch“ ist zu grob. Ausgabenkürzungen und gesamtwirtschaftliche Folgewirkungen sind nicht vollständig enthalten.[9]

BELEGT

„Die CDU trat mit Festhalten an der Schuldenbremse an und lockerte sie kurz nach der Wahl erheblich.“

Ja. Wahlprogramm und Beschluss vom 18. März 2025 sind dokumentiert. Formal existiert die Schuldenbremse weiter, ihr Anwendungsbereich wurde aber für Sondervermögen, Länder und bestimmte Sicherheitsausgaben stark verändert.[1][20]

TEILS

„Steuersenkungen finanzieren sich durch Wachstum selbst.“

Zusätzliche Arbeit und Investitionen können Einnahmen zurückbringen. Für die von ifo analysierten Steuerentlastungen von Union/FDP lag die berechnete Selbstfinanzierungsquote über Arbeitsanreize aber nur bei etwa 10 % – kein annähernd vollständiger Ausgleich.[10]

RISIKO

„Dexit spart Deutschland einfach nur EU-Beiträge.“

So nicht. Ein IW-Szenario auf Basis der Brexit-Erfahrung kommt nach fünf Jahren auf 5,6 % weniger reales BIP, 690 Mrd. € kumulierten Wertschöpfungsverlust und 2,5 Mio. wegfallende Arbeitsplätze. Das ist eine Modellrechnung – aber die Größenordnung zeigt, dass Beitragsersparnis nur ein kleiner Teil der Rechnung wäre.[17]

Wenn du nur fünf Minuten hast

Was bedeutet welcher Kurs typischerweise für den Bürger?

Wenig Einkommen / hohe Miet- & Transferabhängigkeit

Direkt am stärksten geschützt: Linke, Grüne, SPD. Union/FDP/AfD setzen stärker auf Arbeitsanreize und restriktivere Transfers.

Nicht gleichbedeutend mit langfristig bester Wirtschaftsentwicklung.

Arbeitende untere & klassische Mitte

Hier werben praktisch alle um Entlastung. SPD/Grüne/Linke kombinieren sie stärker mit Sozialleistungen; Union/FDP stärker mit Steuer-/Abgabensenkung; AfD mit sehr breiter Steuer- und Energieabgabensenkung plus restriktiver Migration.

Oberer Mittelstand / hohe Einkommen

Unmittelbar steuerlich: FDP, AfD und Union sind im ZEW-Modell klar vorteilhafter. Linke belastet oben am stärksten, Grüne/SPD stärker erst bei sehr hohen Einkommen/Vermögen.[8]

Eigentümer

Union/FDP/AfD setzen stärker auf Technologieoffenheit und geringere Klimaauflagen. Grüne/SPD setzen stärker auf Standards plus Förderung. Seit Juli 2026 hat Schwarz-Rot die pauschale 65-%-Heizvorgabe bereits abgeschafft.[23]

Junge Erwerbstätige

Fast alle Rentenprogramme verschieben einen Teil der Demografiekosten in die Zukunft. Besonders bei hohen Leistungsversprechen ohne höheres Rentenalter ist mit höheren Beiträgen/Steuern zu rechnen.[11]

Unternehmer / Selbstständige

FDP und Union versprechen die direkteste Steuer-/Regulierungsentlastung; AfD ähnlich im Inland, aber mit massivem EU-Systemrisiko. Grüne/SPD setzen stärker auf Investitionsförderung. Linke auf höhere Spitzen-/Vermögensbelastung und stärkere Arbeitsregulierung.

Quellen & Transparenz

Primärquellen zuerst, Modelle klar gekennzeichnet

Parteiangaben belegen, was eine Partei selbst verspricht. Sie belegen nicht, dass das Versprechen funktioniert. Dafür werden unabhängige Forschung, Gerichte und Parlamentsdokumente ergänzt.

[1] CDU/CSU – Wahlprogramm 2025cdu.de · Politikwechsel für Deutschland

Primärquelle: Steuern, Grundsicherung, Bildung, Bürokratie, Schuldenbremse.

[2] SPD – Regierungsprogramm 2025spd.de · Mehr für Dich. Besser für Deutschland.

Primärquelle.

[3] Bündnis 90/Die Grünen – Regierungsprogramm 2025gruene.de · Zusammen wachsen

Primärquelle: Deutschlandfonds, Investitionsprämie, Mindestlohn, EU, Klima.

[4] FDP – Wahlprogramm 2025fdp.de · Alles lässt sich ändern

Primärquelle/Kurzpapier.

[5] AfD – Bundestagswahlprogramm 2025afd.de · Zeit für Wohlstand, Sicherheit und Zusammenhalt

Primärquelle/Programmzugang.

[6] Die Linke – Wahlprogramm 2025die-linke.de · Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.

Primärquelle mit konkretem Steuertarif und Sozialforderungen.

[7] Volt Deutschland – Wahlprogramm 2025voltdeutschland.org · Wahlprogramm 2025

Primärquelle: ausführliches Bundestagswahlprogramm.

[8] ZEW – Wen die Parteien entlasten würdenZEW, 21.02.2025

SOEP-basierte Musterrechnungen zu Steuern, Mindestlohn und Transfers; keine makroökonomischen Folgewirkungen.

[9] ZEW – Fiskalische Effekte der WahlprogrammeZEW, 21.02.2025

Direkte modellierte Haushaltswirkungen ausgewählter Reformen.

[10] ifo – Wahlprogramme: Viele Geschenke, kaum Gegenfinanzierungifo Institut, 13.02.2025

Alternative Modellierung; Selbstfinanzierungsquote analysierter Steuersenkungen etwa 10 %.

[11] ifo – Finanzierung der Rentenversprechenifo Institut, 17.01.2025

Analyse von SPD, Union, Grünen und AfD.

[12] Deutschlandfunk – BildungDLF · Wahlprogramme Bildung

Vergleich inklusive Hinweis auf Länderkompetenzen.

[13] Deutschlandfunk – MigrationDLF · Wahlprogramme Migration

Parteienvergleich zu Asyl, Rückführung und Arbeitsmigration.

[14] Verwaltungsgericht Berlin – ZurückweisungenVG Berlin, 02.06.2025

Konkrete Eilentscheidungen: Asylgesuch auf deutschem Staatsgebiet erfordert Dublin-Verfahren.

[15] AfD-Verfassungsschutzstatus – VG Köln / TagesschauTagesschau, 26.02.2026

Aktueller Verfahrensstand zur Hochstufung und zum Verdachtsfall.

[16] Deutschlandfunk – Außen- und SicherheitspolitikDLF, 17.01.2025

Ukraine, Russland, NATO und EU-Positionen der Parteien.

[17] Institut der deutschen Wirtschaft – Dexit-SzenarioIW, 19.05.2024

Modellrechnung auf Basis der Brexit-Erfahrung; arbeitgebernahes Institut, daher als Szenario gekennzeichnet.

[18] Bertelsmann Stiftung – Schlussbilanz AmpelBertelsmann Stiftung, 05.05.2025

453 überprüfbare Versprechen; 45 % voll, 7 % teilweise umgesetzt.

[19] Bertelsmann Stiftung – Schlussbilanz GroKo 2018–21Bertelsmann Stiftung, 22.10.2021

294 Versprechen; 214 voll und 15 teilweise umgesetzt.

[20] Deutscher Bundestag – Reform der Schuldenbremse 2025Bundestag · Verfahren und Abstimmung

500-Mrd.-Sondervermögen; finale Abstimmung 512 Ja / 206 Nein.

[21] Sachverständigenrat Wirtschaft – SondervermögenJahresgutachten 2025/26 · Kapitel 2

Zu geringe Zusätzlichkeit; aktuelles Politikszenario mit geringen Wachstumseffekten und >85 % Schuldenquote 2035.

[22] Deutscher Bundestag – Neue Grundsicherung 2026Bundestag, 05.03.2026

Umgestaltung des Bürgergelds; 320 Ja, 268 Nein, 2 Enthaltungen.

[23] Bundesregierung – Gebäudemodernisierungsgesetz 2026Bundesregierung, 29.07.2026

Pauschale 65-%-Anforderung entfällt; Technologieauswahl erweitert.

[24] Bundesverfassungsgericht – Zweites Nachtragshaushaltsgesetz 2021BVerfG, 15.11.2023

60-Mrd.-Übertragung in den Energie-/Klimafonds mit Grundgesetz unvereinbar und nichtig.

[25] Bundesregierung – DigitalPakt SchuleBundesregierung/BMBF

Grundgesetzänderung und ursprünglich 5 Mrd. € Bundesmittel für digitale Schulinfrastruktur.

[26] Bundesregierung – Mindestlohn 12 €Bundesregierung/BMAS

Seit 01.10.2022 12 €; laut BMAS etwa 6,5 Mio. Beschäftigte betroffen.

[27] BMWK – Osterpaket 2022BMWK, 06.04.2022

Große Energierechtsnovelle; Ziel 80 % erneuerbarer Bruttostromverbrauch bis 2030.

[28] Bundesverkehrsministerium – DeutschlandticketBMV

Start 01.05.2023; bundesweit einheitlicher Tarif als Bund-Länder-Projekt.

[29] Bundesregierung/BMBF – Startchancen-ProgrammBundesregierung/BMBF

Bund und Länder: 20 Mrd. € über zehn Jahre, rund 4.000 Schulen und etwa eine Million Schülerinnen und Schüler.

[30] Tagesschau/MDR – Zehn Jahre Bodo RamelowTagesschau/MDR

Bilanz der Linke-geführten Thüringer Landesregierung inklusive Erfolgen und gescheiterten Vorhaben.

[31] Bundesregierung/BMAS – GrundrenteBundesregierung/BMAS, 02.07.2020

Grundrente als GroKo-Reform; SPD-Arbeitsministerium mit maßgeblicher Federführung.

[32] Deutschlandfunk – Rentenpolitik 2025DLF, 21.01.2025

Die Ampel scheiterte, bevor das Rentenpaket II einschließlich Generationenkapital verabschiedet werden konnte.

[33] Deutschlandfunk – Rentenpolitik der ParteienDLF, 21.01.2025

Vergleich von Rentenniveau, Kapitaldeckung und Einbeziehung weiterer Erwerbsgruppen.

Quellenkritik: Offizielle Parteiprogramme sind Primärquellen für Versprechen, nicht neutrale Wirkungsanalysen. ZEW/ifo/Sachverständigenrat verwenden Modelle und Annahmen. Das IW ist arbeitgebernah; sein Dexit-Ergebnis wird deshalb ausdrücklich als Szenario, nicht als sichere Prognose dargestellt. Gerichtsurteile klären konkrete Rechtsfragen, ersetzen aber keine politische Bewertung.
Hinweis zu Recherche & Quellen: Diese Seite ist ein privates Informationsprojekt. Die Recherche, Strukturierung und Aufbereitung der Inhalte erfolgte größtenteils KI-gestützt. Trotz sorgfältiger Arbeit können sachliche Fehler, veraltete Angaben, Fehlinterpretationen oder unvollständige Darstellungen enthalten sein. Verlinkte Quellen und insbesondere wichtige Aussagen sollten daher eigenständig geprüft werden. Maßgeblich ist im Zweifel die jeweilige Original- bzw. Primärquelle.
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